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Alpencross Oberstdorf – Comer See (Self-Guided)

849,00  inkl MwSt

Enthält 19% MwSt.

Dieser Alpencross von Oberstdorf an den Comer See ist eine konditionell und fahrtechnisch anspruchsvolle Woche, die euch über spektakuläre Pässe und legendäre Trails aus Deutschland über Österreich und die Schweiz an den mediterranen Comer See nach Italien führt. Spektakuläre Hüttenübernachtung inklusive!

Anforderungen

Kondition Level 4

Benötigt ihr mehr Plätze? Bitte sprecht uns über das Kontaktformular unten an, wenn für einen gewünschten Kurs, eine Reise oder eine Tour nicht mehr ausreichend Plätze verfügbar sind! Dazu bitte auch den gewünschten Kurstermin, den Reise- oder Tournamen angeben.
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Auf der Suche nach einem kleineren Gang…

Dieser schwere Alpencross von Oberstdorf an den Comer See ist der vielseitigste unter unseren Alpenüberquerungen. Landschaftlich führt er euch von den grünen Almen der Allgäuer Marktgemeinde Oberstdorf in den Vorarlberger Bregenzerwald und weiter auf römischen Säumer- und Schmugglerpfaden entlang der Silvretta, des Rätikon und der Verwallgruppe durch das Montafon.

Über spektakuläre Hochgebirgspfade radelt ihr durch Graubünden mit seinen bekannten Bikespots Arosa, Davos und Lenzerheide. Hinter Bivio am Fuße des Julier- und Septimerpasses überquert ihr die Grenze nach Italien und rollt hinab an den mediterranen oberitalienischen Comer See.

Acht Pässe über 2.000m und mit dem Weißfluhjoch der höchste Punkt auf fast 2.700m werden überquert. Auf insgesamt fast 9.500 Höhenmetern und 320 Kilometern warten neben einem sehr hohen Anteil fantastischer und teilweise anspruchsvoller Trails jedoch auch täglich Schiebe- und Tragepassagen mit einem großartigen Finale am Comer See.

Gute und komfortable Unterkünfte, eine Hüttenübernachtung auf der wunderschön gelegenen Breithornhütte sowie ein Rückshuttle nach Oberstdorf runden das Angebot ab. Ein Gepäcktransport ist auf dieser Strecke leider nicht möglich!

Ein sportlicher Leckerbissen für erfahrene, fahrtechnisch und konditionell gut getrainierte Alpenüberquerer!

Beste Reisezeit: Ende Juni bis Ende September – nennt uns Euren Wunschtermin und wir planen die Reise für Euch!

Routenplan

Dieser Routenplan ist ein Vorschlag, den wir für Euch gern nach Euren eigenen Vorstellungen planen. Sprecht uns an oder schreibt uns eine E-Mail.

Der Alpencross von Oberstdorf an den Comer See führt Euch in 6 Etappen auf einem sehr direkten und ungewöhnlichen Weg über zum Teil mit dem Mountainbike selten bezwungene Berge, über grandiose Trails und durch eine einzigartige Landschaft. Diese Transalp ist wahrlich nichts für “Sissies”, heißt es doch an fast jedem Tag: der Weg über den Berg führt nur über das Bike auf der Schulter!

Anreise

Startort: Oberstdorf

Erste Etappe: Oberstdorf (D) – Au/Schoppernau (A) *)

1.600 hm – 1.600 tm – 45 km

Vom lieblichen Oberstdorf rollt ihr zunächst in Richtung Kleinwalsertal. Den Abzweig zur Breitachklamm lasst ihr links liegen und erreicht nach einer steilen Asphaltauffahrt die Alpe „Hinter der Enge“, die ihr über einen schönen Wurzeltrail hinter euch lasst.

Über die Schwendebrücke passiert ihr Riezlern im Kleinwalsertal. Teils steil ansteigend radelt ihr über einen schönen Höhenweg mit tollen Aussichten ins Kleinwalsertal zur Mittagseinkehr auf der Sonna-Alp mit leckeren Walsertaler Spezialitäten.

Der weitere Weg zum Starzeljoch bietet euch einen tollen Blick über das Kleinwalzertal, stellt euch aber mit seinen steilen Rampen auch vor echte Herausforderungen. Zweimal werdet ihr jeweils ca. 200 hm schieben, die letzten 30 hm müsst ihr euer Bike tragen. Dann habt ihr das Starzeljoch auf 1.867 m erreicht und genießt die tolle Aussicht.

Auf der folgenden Trailabfahrt hinunter nach Au/Schoppernau wechseln sich flowige mit leicht verblockten Passagen ab, bevor ihr die letzten Tiefenmeter auf einer Schotterabfahrt nach Au/Schoppernau hinabrauscht.

Zweite Etappe: Au/Schoppernau (A) – Breithornhütte (A)

1.700 hm – 1.450 tm – 40 km (+400 hm mit Seilbahn)

Nach einem leckeren Frühstück verlasst ihr Au/Schoppernau. Über die Vordere Kriegbodenalpe nehmt ihr den nun folgenden Anstieg von etwas über 700 hm bis Damüls in Angriff, wo ihr eure wohlverdiente Mittagspause einlegt.

Es geht weiter bergauf, zunächst gut fahrbar, am Ende wieder mit einer Schiebe-/Tragepassage von knapp 100 hm, bevor als Belohnung für eure Mühen die Aussicht über das Ladritschtal und das Pfrondhorn von der Türtschalpe (1.640 m) auf euch wartet.

Nun geht es abwechslungsreich 800 tm auf Schotter, Waldboden- und Wiesentrails bergab, bevor ihr in Sonntag die urige Pendelbahn Sonntag-Stein besteigt. Die letzten 350 hm vergehen auf gemäßigt ansteigender Strecke schnell und bald seht ihr vor euch die Breithornhütte. Vor der Hütte sitzend genießt ihr das faszinierende Bergpanorama der Vorarlberger Alpen und den Sonnenuntergang. Hüttenübernachtung!

Dritte Etappe: Breithornhütte (A) – Gargellen (A)

1.850 hm – 3.000 tm – 60 km (+800 hm mit Seilbahn)

Das Hüttenerlebnis ist auch am frühen Morgen ein besonderes und so wollt ihr hier eigentlich gar nicht weg. Der Vormittag verspricht jedoch wieder sehr viel Abwechslung: nach kurzem Anstieg durch die Oberpartnomer Dolomiten erreicht ihr die traumhaft gelegene Laguzalpe.

Die weitere Auffahrt reißt euch jedoch schnell aus euren Träumen – die Querung unterhalb der Roten Wand hält neben einer steilen Auffahrt auch noch ein Steinfeld mit einer Schiebe-/Tragepassage bereit.

Eine Stunde später sitzt ihr nach einem schönen Trail in der Freiburger Hütte und lasst euch von der Ausssicht über den Formarinsee und dem leckeren Essen verwöhnen. Ein spaßiger, aber teils anspruchsvoller Trail über 1.000 tm hinunter nach Dalaas treibt euch danach ganz sicher das Grinsen ins Gesicht.

Das vergeht auch nicht in der Sonnenkopfbahn, die euch entspannt über 800 hm in das Skigebiet Sonnenkopf befördert, eines der wenigen Skigebiete in Österreich, das bislang keine Schneekanonen einsetzt! Die leicht trailige Abfahrt zur Oberen Wasserstubenalpe ist vielleicht eines der landschaftlichen Highlights dieser Transalp – ein Tal zum Sattsehen und Stehenbleiben!

Über den Kristbergsattel, leichte Trails, Schotter- und Forstwege erreicht ihr Schrunz und cruist auf Radwegen ins Montafon. Die letzten 700 hm heißt es nun nochmal „beißen“, bevor ihr eure Unterkunft in Gargellen bezieht.

Vierte Etappe: Gargellen (A) – Arosa (CH)

1.550 hm – 3.450 tm – 40 km (+2.200 hm mit Seilbahn)

Nach 400 hm recht gut fahrbarer Strecke steht ihr nach ca. einer Stunde am Fuße des Schlappiner Jochs. Ihr ahnt, was passiert, schultert eure Bikes und steht wiederum eine Stunde später auf dem Schlappiner Joch, um die gigantische Aussicht zu genießen.

Ihr freut euch auf die 1.000 tm-Abfahrt, die erst einen tollen Trail durch ein wunderschönes Hochtal, später einen Mix aus Asphalt- und Schotterabfahrt für euch bereithält. In Klosters besteigt ihr die Gotschnabahn, trailt vom Gotschnagrat hinab nach Davos und nehmt die Parsennbahn, die euch zur Bergstation vom Weißfluhjoch (2.665m) bringt. Ihr quert eine spektakuläre Hochgebirgsgalerie und steht am Strela-Pass.

Hier erwartet euch ein im weiteren Verlauf immer flowiger werdender anspruchsvoller Trail nach Langwies. Im ständigen Auf und Ab erreicht ihr über Lützirüthi euer Ziel in Arosa.

Fünfte Etappe: Arosa (CH) – Bivio (CH)

1.650 hm – 2.650 tm – 60 km (+ 750 hm mit Seilbahn)

Am frühen Morgen liftet euch der Hörnli-Express auf das Hörnli (2.494m). Ein kurzer, aber spannender Trail und eine Senke mit kleinen Abfahrten und Gegenanstiegen und zum Schluss eine kurze Schiebepassage mit ca. 100 hm – und ihr steht am Urdenfürggli mit fantastischer Aussicht in die Lenzerheide.

Diese Abfahrtsvariante vom Parpaner Rothorn ist schon der Hammer, ab Schamoin biegt ihr in den Flowtrail des Lenzerheider Bikeparks ein und erreicht bald die Talstation. Ihr passiert Lenzerheide und erlebt einen nicht enden wollenden leichten Trail hinab nach Tiefencastel.

Nun ist wieder Sitzfleisch gefragt – auf den kommenden 30 Kilometern sammelt ihr auf Schotter, Asphalt und kleinen Trails die fehlenden 1.200 hm ein und erreicht Bivio am Julierpass.

Sechste Etappe: Bivio (CH) – Domaso (I)

1.000 hm – 2.800 tm – 75 km

Die Auffahrt am frühen Morgen führt euch zum Septimerpass. Die folgende Abfahrt, die euch zuerst über eine leicht abfallende Schotterpiste, später über eine anspruchsvolle Trailabfahrt führt, hat alles, was das Bikerherz begehrt. Und ist sicher eins der absoluten Highlights dieser Woche…

Sie endet noch nicht an der bekannten Römerbrücke, die mitten im Trail ein kleines Rinnsal an Bergbach überspannt. Immer wieder unterbrochen durch kurze Trails führt euch die weitere Strecke nach Casaccia. In Bondo gedenkt ihr vielleicht der Opfer des Bergrutsches von 2017 – die Spuren sind noch vorhanden und lassen euch die Kraft der Natur sehen und fühlen.

Auf einer schnellen Abfahrt über Rad- und Schotterwege erreicht ihr bald Chiavenna mit ihrer schönen Altstadt. Und wenn ihr erst den Lago di Mezzola passiert habt – ja dann ist es nicht mehr weit bis zu eurem Ziel: ihr sind am Comer See!

*) Streckenänderungen, Höhenmeter und Kilometer je nach Hotelstandort möglich

Vor Ort

Spot-Charakter

Die Strecke führt euch über insgesamt 8 Pässe, das Weissfluhjoch ist mit fast 2.700m der höchste Punkt. Fast täglich stehen längere Schiebe- und Tragepassagen auf dem Programm. Spannende Hochgebirgspfade und -trails mit spektakulären Aussichten in die Bergwelt. Die Hüttenübernachtung auf der Breithornhütte ist nur eines der Highlights der Woche.

Bikeempfehlung

Mountainbikes mit Federwegen ab 120mm – von E-Bikes wird aufgrund der täglichen Tragepassagen dringend abgeraten!

Orte/Unterkünfte

Oberstdorf, Au/Schoppernau, Breithornhütte, Gargellen, Arosa, Bivio, Comer See

An- und Abreise

Anreise: Samstag nach Oberstdorf bis 18:00 Uhr

Rückshuttle: Samstag, ca. 8:00 Uhr (ca. 5,5 Stunden Fahrzeit)

Abreise: Samstag

Extras

Nicht im Reisepreis inbegriffen:

Anreise

Getränke

Video & Bilder

Bildergalerie Alpencross Oberstdorf – Comer See

Video

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