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Trans Slowenien – von Kärnten an die Adria

949,00  inkl MwSt

Enthält 19% MwSt.
(8 Kundenrezensionen)

Auf einsamen Wegen und Pfaden radeln wir mit euch durch das wunderschöne Slowenien bis an die Adria. Eine abwechslungsreiche Strecke durch verschiedenen Gebirgsformen mit fantastischem Abschluss in Piran an der slowenischen Adria.

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Slowenien, die „Schweiz des Balkans“, bietet im Gegensatz zu den bekannten Streckenverläufen üblicher Alpenüberquerungen noch wenig ausgetretene Pfade. Gleichzeitig ist der zum ehemaligen Jugoslawien gehörende junge Staat eines der aufstrebenden Länder Europas.

Diese Transalp bietet dabei neben interessanten geschichtlichen Aspekten vor allem landschaftlich jeden Tag neue Eindrücke: sind wir heute noch auf der Alpennord- und -südseite hochalpin unterwegs, begleitet uns morgen schon die smaragd-farbene Soca (ital. Isonzo) auf dem Weg nach Süden. Am nächsten Tag cruisen wir durch Mittelgebirgslandschaften, radeln weiter über trockene Karstflächen und durchstreifen mit der Region um Brda ein nur Insidern bekanntes Weingebiet. Um am Ende der Woche unsere Füße in die Adria zu tauchen…

Auf allen sechs Etappen erwarten uns fantastische Trails und Ausblicke. Immer wieder überqueren wir nahezu unbemerkt die slowenisch-italienische Grenze. Der konditionelle Anspruch an Euer Leistungsvermögen liegt bei einer Fahrleistung zwischen 1.100 und 1.600 Höhenmeter sowie 25 und 75 Kilometern pro Tag (in Summe 8.000 hm / 330 km). Der fahrtechnische Anspruch liegt im leichten bis mittelschweren Bereich auf überwiegend flowigen Trails (S0/S1 der Singletrailskala; max. S2).

Wir übernachten in Hotels, Appartments und landestypischen Pensionen.

Ein bequemer Gepäcktransport sowie der Rückshuttle nach Kärnten sind obligatorisch und runden den Komfort dieser Alpenüberquerung ab.

Ein Highlight dieser Alpenüberquerung mit dem Mountainbike ist der Ruhetag in Piran. Der Sprung in die Adria und ein gemeinsames Abendessen in einem coolen Lokal dieses pittoresken Hafenstädtchens runden den Alpencross ab. Der Samstag kann ebenfalls zum Baden in der Adria, für kleine Einkäufe und dem Schlendern durch das Städtchen genutzt werden. Gegen 15 Uhr werden unsere Bikes verladen und wir treten im Shuttle die Rückreise nach Arnoldstein an (Fahrzeit ca. 2,5 bis 3 Stunden).

Routenplan

Die Route bei der Trans Slowenien führt uns in 6 Tagesetappen über fantastische Trails und einzigartige Landschaften von Kärnten nach Piran an der Adria:

Startort: Villach oder Arnoldstein in Kärnten

Gemeinsames Abendessen, Kennenlernen und Vorstellung des Programms

Erste Etappe: Villach/Arnoldstein (A) – Kranjska Gora (SLO) *)

1.050 hm – 800 tm – 25 km

Wir starten in Arnoldstein ganz entspannt auf unserem Weg an die Adria. Eine ideale Etappe zum Einrollen und Kennenlernen. Ein nicht allzu steiler Anstieg bringt uns über Agoritschach und Seltschach hinauf zum Dreiländereck Österreich-Italien-Slowenien. Wir genießen die wunderschöne Aussicht in die Julischen Alpen, in das Gailtal bis nach Villach, zum Wörther und zum Faaker See.

Über  einen flowigen Trail radeln wir über die österreichisch-slowenische Grenze. Ab dem Örtchen Ratece ist gemütliches Cruisen auf dem Radweg bis Kranjska Gora angesagt, wo wir sicher schon am frühen Nachmittag einrollen werden.

Hier im modernen und belebten Skiort, bekannt durch Weltcuprennen und das Skiflugzentrum Planica, verbringen wir den Nachmittag (vielleicht mit einem Besuch des Bikeparks?) …

Zweite Etappe: Kranjska Gora (SLO) – Bovec (SLO)

1.200 hm – 1.500 tm – 50 km

Der heutige Tag bietet uns ein großartiges Panorama rund um das Prisojnik-Massiv – dem zehnthöchsten Berg Sloweniens.

An einem ausgewaschenen Flussbett entlang schrauben wir uns über grobe und geröllige Wege hinauf zum Vrsic-Pass, dem höchsten Punkt unserer Tour. Die alte, verfallene Militärstraße aus dem Ersten Weltkrieg – zuvor ein alter Trampelpfad und Versorgungsweg zwischen den Dörfern im Soca-Tal auf der einen und dem Gailtal auf der anderen Seite des Passes – wurde von 10.000 russischen Kriegsgefangenen als Nachschubweg der Isonzo-Schlachten erbaut.

Am Pass angekommen, kehren wir ein. In atemberaubender Abfahrt brausen wir danach über 20 Kilometer durch den Triglav-Nationalpark. Zu einem großen Teil leider auf Asphalt, denn alle anderen Wege sind für Mountainbiker verboten.

Coole Trails warten dann auf den letzten 15 Kilometern. Immer wieder radeln und schieben wir über schwankende Hängebrücken, die sich über der türkisgrünen Soca spannen. Wir folgen dem Fluss bis Bovec, dem bekannten Sportzentrum für Rafting, Kajaking und Gleitschirmfliegen.

Dritte Etappe: Bovec (SLO) – Tolmin (SLO)

1.350 hm – 1.650 tm – 56 km

Auch am dritten Tag unseres Abenteuers wartet erstmal ein Anstieg auf uns. Nach ersten Trails zieht der Weg gleichmäßig hinauf zur Planina Bozca. Dort genießen wir einen grandiosen Blick in die Julischen Alpen im Norden und den Matajur im Südwesten. Eine sehr einsame Strecke, ohne Einkehrmöglichkeit, so dass wir ausreichend Wasser und eine Brotzeit mitnehmen sollten.

Die Abfahrt könnte nicht schöner sein: ein prächtiges Panorama mit einem flüssig zu fahrenden Wiesen- und Almtrail, der sich am Berg entlang zieht. Unvermittelt tauchen wir bald in den anspruchsvollsten Trail der gesamten Tour ein: der Trnovo-Trail stellt uns im oberen Teil vor knifflige Aufgaben. Der Rest des Trails ist dann jedoch wieder Fahrspaß pur!

Von Trails über Schotter, Radwege und einem kurzen Straßenstück ist an diesem Tag alles dabei gewesen, was das Bikerherz begehrt, wenn wir unser Ziel erreicht haben.

Vierte Etappe: Tolmin (SLO) – Smartno (SLO)

1.550 hm – 1.500 tm – 53 km

Raus aus dem Hochgebirge und runter von den bewaldeten Bergen rund um den Matajur lautete die Devise der letzten Tage. Hinein in die slowenische Toskana heißt es dafür heute, wenn wir die sanften und grünen Hügel der Weinregion Brda mit seinen historischen und wunderschönen Dörfern über schöne und verfallene Militärwege und Trails erreichen.

Doch erstmal steht uns der Bergrücken des Kolovrat im Wege. Er ist zwar ein echter Brocken, aber die gemäßigt ansteigende Asphaltstraße macht uns den Weg bis nach Platena recht einfach.

An einem Straßendreieck rollen wir kurz auf Asphalt bis wir den slowenisch-italienischen Grenzkamm erreichen. In abwechslungsreichem Auf und Ab passieren wir dünn besiedeltes Gebiet auf wechselndem Untergrund.

Es warten fantastische Trails und Waldwege, überwiegend bergab führend, sehr versteckt und kaum befahren, spannend und einsam. Wir rollen auf grünen Wiesenwegen durch Weinfelder und werden in Dobrovo aus dem Wald gespuckt.

Die letzten drei Kilometer hinauf nach Smartno sind dann die letzten kleinen Aufgaben des Tages, den wir auf der Terrasse unseres wunderschön gelegenen Hotels mit einem unglaublichen Ausblick in die Brda-Weinregion ausklingen lassen.

Fünfte Etappe: Smartno (SLO) – Sezana (SLO)

1.650 hm – 1.550 tm – 76 km

Mit der fünften Etappe wird es mediterran, einsam und wellig. In einem weiten Bogen um die Bucht von Triest biken wir aus dem Weingebiet Brda hinein in das Karstgebiet.

Die Trails sind noch etwas versteckter, die Landschaft und das Klima schmecken bereits nach „Meer“. Und tatsächlich kann man das Meer heute aus der Ferne auch schon sehen.

Bevor wir die Füße jedoch eintauchen können, liegen noch einige Kilometer vor uns. Im Sommer ist der Karst trocken und heiß, im Herbst leuchtet es in den 1000 Farben des Indian Summer. Beide Jahreszeiten sind ein Traum … Ziel ist jedoch immer Sezana.

Viele kleine Trails, lange Schotterabschnitte, scheinbar unbewohnte Ortschaften und mit dem Trstelj auf knapp 650m erklimmen wir die höchste Erhebung des Tages.

Wir überqueren verwegen schmale Brücken, rollen durch Obst- und Weingärten, während die kleinen Örtchen an uns vorbeifliegen. In der Nähe von Lokvica besuchen wir das Monument Cerje, Gedächtnisstätte für die Verteidiger der slowenischen Heimat. Es steht auf einer Hochebene und ist der Unabhängigkeit Sloweniens gewidmet.

Die Aussicht von hier ist atemberaubend. In Komen endlich eine Möglichkeit, die Wasser- und Kohlehydratspeicher aufzufüllen! Es wurde Zeit! Denn für die letzten 25 Kilometer nach Sezana brauchen wir frische Kräfte, Motivation und gutes Sitzfleisch.

Sechste Etappe: Sezana (SLO) – Piran (SLO)

1.200 hm – 1.550 tm – 66 km

Adria – wir kommen! Entspannt rollen wir aus Sezana in südwestliche Richtung. Dabei passieren wir Lipica, Heimat der weltberühmten Lipizzaner Pferde. Bei einem kurzen Abstecher durch Italien gönnen wir uns eine kleine Espresso-Pause in Basovizza.

Doch schon sind wir wieder zurück auf slowenischem Hoheitsgebiet. Wir radeln durch einsame, trockene Gebiete und erreichen bald das Hochplateau Socerb. Gigantisch ist von hier aus der Blick auf die Adria und die Bucht von Triest.

Nun wird unser Traum, die Füße in die Adria zu stecken, bald Wirklichkeit sein! In der Nähe von Koper bäumt sich die letzte Erhebung vor uns auf. Nach 150 Höhenmetern bietet sie uns nochmal fantastische Blicke auf die Adria, bevor wir unsere Bikes in Richtung Meer lenken. Wir rollen über leichte Trails nur 50 Meter über dem Meeresspiegel, passieren das nördliche Ufer der Bucht von Koper vorbei an Stränden und Badeplätzen.

Voller Vorfreude radeln wir in das pittoreske Städtchen Piran. Ein wunderschöner Abschluss nach 6 Etappen, den wir sicher mit einem Drink an der Uferpromenade feiern!

Den Abend verbringen wir in einem der schönen Restaurants von Piran, genießen das mediterrane Flair und freuen uns auf den nächsten Tag an der Adria.

Siebte “Etappe”: Relaxen und Beachen in Piran (SLO) – Rückshuttle

0 hm – 0 tm – 0 km

Der Tag steht zur freien Verfügung. Den Tag am Strand zu verbringen lohnt sich ebenso wie ein Bummel durch das Städtchen Piran und seine vielen kleinen Geschäfte. Oder man cruist nach Portoroz und genießt die Uferpassagen der Adria vom Bike aus. Alles geht – nichts muss!

Gegen 15 Uhr erfolgt dann der Rückshuttle nach Kärnten. Die Dauer beträgt ca. 3 Stunden. Dort beziehen wir ein Hotel und essen gemeinsam ein letztes Mal zu Abend.

*) Streckenänderungen, Höhenmeter und Kilometer je nach Hotelstandort möglich

Vor Ort

Spot-Charakter

Wir sind auf Teilen des Alpe Adria – Trails unterwegs, den wir jedoch immer wieder für attraktivere Streckenabschnitte verlassen. Asphalt- und Schotterauffahrten kennzeichnen die Strecke, die durch wechselnde Landschaftsformen vom österreichischen Kärnten nach Piran an der Adria führt. Täglich coole Trails, die euch das Grinsen ins Gesicht fräsen. Teilweise sehr einsame Gegenden. Die Slowenen sind ausgesprochen freundliche Gastgeber, Verpflegung und Service sind sehr gut.

Bikeempfehlung

Mountainbikes mit Federwegen ab 120mm

Orte/Unterkünfte

Arnoldstein bei Villach, Kranjska Gora, Bovec, Kobarid/Tolmin, Smartno, Sezana, Piran

An- und Abreise

Anreise: Samstag bis 18:00 Uhr

Rückshuttle: Samstag, ca. 15 Uhr, Übernachtung in Arnoldstein

Abreise: Sonntagmorgen

Extras

Nicht im Reisepreis inbegriffen:

Getränke

Video & Bilder

Bildergalerie Trans Slowenien

Videogalerie Trans Slowenien

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