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Trans Slowenien – von Kärnten an die Adria (Self-Guided)

819,00  inkl MwSt

Enthält 19% MwSt.

Auf einsamen Wegen und Pfaden radelt Ihr durch das wunderschöne Slowenien bis an die Adria. Eine spannende Strecke mit verschiedenen Gebirgsformationen und fantastischem Abschluss in Piran an der slowenischen Adria.

Anforderungen

Kondition

Benötigt ihr mehr Plätze? Bitte sprecht uns über das Kontaktformular unten an, wenn für einen gewünschten Kurs, eine Reise oder eine Tour nicht mehr ausreichend Plätze verfügbar sind! Dazu bitte auch den gewünschten Kurstermin, den Reise- oder Tournamen angeben.
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Slowenien, die „Schweiz des Balkans“, bietet im Gegensatz zu den bekannten Streckenverläufen üblicher Alpenüberquerungen noch wenig ausgetretene Pfade. Gleichzeitig ist der zum ehemaligen Jugoslawien gehörende junge Staat eines der aufstrebenden Länder Europas.

Diese Transalp bietet dabei neben interessanten geschichtlichen Aspekten vor allem landschaftlich jeden Tag neue Eindrücke: seid Ihr heute noch auf der Alpennord- und -südseite hochalpin unterwegs, begleitet Euch morgen schon die smaragd-farbene Soca (ital. Isonzo). Am nächsten Tag cruiset Ihr durch Mittelgebirgslandschaften, radelt weiter über trockene Karstflächen und durchstreift mit der Region um Brda ein nur Insidern bekanntes Weingebiet. Um am Ende der Woche eure Füße in die Adria tauchen…

Auf allen sechs Etappen erwarten Euch fantastische Trails und Ausblicke. Immer wieder überquert Ihr nahezu unbemerkt die slowenisch-italienische Grenze. Der konditionelle Anspruch an Euer Leistungsvermögen liegt bei einer Fahrleistung zwischen 1.100 und 1.600 Höhenmeter sowie 25 und 75 Kilometern pro Tag (in Summe 8.000 hm / 330 km). Der fahrtechnische Anspruch liegt im leichten bis mittelschweren Bereich (S0/S1 der Singletrailskala; max. S2).

Ihr übernachtet in Hotels, Appartments und landestypischen Pensionen.

Ein bequemer Gepäcktransport sowie der Rückshuttle nach Kärnten können gegen Aufpreis dazu gebucht werden.

Ein Highlight dieser Alpenüberquerung mit dem Mountainbike ist der Ruhetag in Piran, den wir Euch empfehlen. Der Sprung in die Adria und ein gemeinsames Abendessen in einem coolen Lokal dieses pittoresken Hafenstädtchens runden Euren Alpencross ab. Der Samstag kann dann zum Baden in der Adria, für kleine Einkäufe und dem Schlendern durch das Städtchen genutzt werden. Gegen 15 Uhr würden Eure Bikes verladen und Ihr tretet im Shuttle die Rückreise nach Arnoldstein an (Fahrzeit ca. 2,5 bis 3 Stunden). Optional ist natürlich auch die direkte Rückkehr am Freitagabend oder Samstag morgen möglich.

Beste Reisezeit: Mitte Mai bis Ende Oktober – nennt uns Euren Wunschtermin und wir planen die Reise für Euch!

Routenplan

Dieser Routenplan ist ein Vorschlag, den wir für Euch gern nach Euren eigenen Vorstellungen planen. Sprecht uns an oder schreibt uns eine E-Mail.

Die Route bei der Trans Slowenien führt Euch in 6 Tagesetappen über fantastische Trails und einzigartige Landschaften von Kärnten nach Piran an der Adria:

Startort: Villach oder Arnoldstein in Kärnten

Anreise

Erste Etappe: Villach/Arnoldstein (A) – Kranjska Gora (SLO) *)

1.050 hm – 800 tm – 25 km

Ihr startet in Arnoldstein ganz entspannt auf Eurem Weg an die Adria. Eine ideale Etappe zum Einrollen und Kennenlernen. Ein nicht allzu steiler Anstieg bringt Euch über Agoritschach und Seltschach hinauf zum Dreiländereck Österreich-Italien-Slowenien. Ihr genießt die wunderschöne Aussicht in die Julischen Alpen, in das Gailtal bis nach Villach, zum Wörther und zum Faaker See.

Über  einen flowigen Trail radelt ihr über die österreichisch-slowenische Grenze. Ab dem Örtchen Ratece ist gemütliches Cruisen auf dem Radweg bis Kranjska Gora angesagt, wo ihr sicher schon am frühen Nachmittag einrollen werdet.

Hier im modernen und belebten Skiort, bekannt durch Weltcuprennen und das Skiflugzentrum Planica, verbringt ihr den Nachmittag (vielleicht mit einem Besuch des Bikeparks?) …

Zweite Etappe: Kranjska Gora (SLO) – Bovec (SLO)

1.200 hm – 1.500 tm – 50 km

Der heutige Tag bietet Euch ein großartiges Panorama rund um das Prisojnik-Massiv – dem zehnthöchsten Berg Sloweniens.

An einem ausgewaschenen Flussbett entlang schraubt ihr Euch über grobe und geröllige Wege hinauf zum Vrsic-Pass, dem höchsten Punkt unserer Tour. Die alte, verfallene Militärstraße aus dem Ersten Weltkrieg – zuvor ein alter Trampelpfad und Versorgungsweg zwischen den Dörfern im Soca-Tal auf der einen und dem Gailtal auf der anderen Seite des Passes – wurde von 10.000 russischen Kriegsgefangenen als Nachschubweg der Isonzo-Schlachten erbaut.

Am Pass angekommenist eine Einkehr keine schlechte Idee. In atemberaubender Abfahrt braust ihr danach über 20 Kilometer durch den Triglav-Nationalpark. Zu einem großen Teil leider auf Asphalt, denn alle anderen Wege sind für Mountainbiker verboten.

Coole Trails warten dann auf den letzten 15 Kilometern. Immer wieder radelt und schiebt ihr über schwankende Hängebrücken, die sich über der türkisgrünen Soca spannen. Ihr folgt dem Fluss bis Bovec, dem bekannten Sportzentrum für Rafting, Kajaking und Gleitschirmfliegen.

Dritte Etappe: Bovec (SLO) – Tolmin (SLO)

1.350 hm – 1.650 tm – 56 km

Auch am dritten Tag Eures Abenteuers wartet erstmal ein Anstieg auf Euch. Nach ersten Trails zieht der Weg gleichmäßig hinauf zur Planina Bozca. Dort genießt Ihr einen grandiosen Blick in die Julischen Alpen im Norden und den Matajur im Südwesten. Eine sehr einsame Strecke, ohne Einkehrmöglichkeit, so dass Ihr ausreichend Wasser und eine Brotzeit mitnehmen solltet.

Die Abfahrt könnte nicht schöner sein: ein prächtiges Panorama mit einem flüssig zu fahrenden Wiesen- und Almtrail, der sich am Berg entlang zieht. Unvermittelt taucht ihr bald in den anspruchsvollsten Trail der gesamten Tour ein: der Trnovo-Trail stellt Euch im oberen Teil möglicherweise vor knifflige Aufgaben. Der Rest des Trails ist dann jedoch wieder Fahrspaß pur!

Von Trails über Schotter, Radwege und einem kurzen Straßenstück ist an diesem Tag alles dabei gewesen, was das Bikerherz begehrt, wenn Ihr Euer Ziel erreicht habt.

Vierte Etappe: Tolmin (SLO) – Smartno (SLO)

1.550 hm – 1.500 tm – 53 km

Raus aus dem Hochgebirge und runter von den bewaldeten Bergen rund um den Matajur lautete die Devise der letzten Tage. Hinein in die slowenische Toskana heißt es dafür heute, wenn ihr die sanften und grünen Hügel der Weinregion Brda mit seinen historischen und wunderschönen Dörfern über schöne und verfallene Militärwege und Trails erreicht.

Doch erstmal steht Euch der Bergrücken des Kolovrat im Wege. Er ist zwar ein echter Brocken, aber die gemäßigt ansteigende Asphaltstraße macht Euch den Weg bis nach Platena recht einfach.

An einem Straßendreieck rollt ihr kurz auf Asphalt bis wir den slowenisch-italienischen Grenzkamm erreichen. In abwechslungsreichem Auf und Ab passiert ihr dünn besiedeltes Gebiet auf wechselndem Untergrund.

Es warten fantastische Trails und Waldwege, überwiegend bergab führend, sehr versteckt und kaum befahren, spannend und einsam. Ihr rollt auf grünen Wiesenwegen durch Weinfelder und werdet in Dobrovo aus dem Wald gespuckt.

Die letzten drei Kilometer hinauf nach Smartno sind dann die letzten kleinen Aufgaben des Tages, den ihr sicher auf der Terrasse des wunderschön gelegenen Hotels mit einem unglaublichen Ausblick in die Brda-Weinregion ausklingen lasst.

Fünfte Etappe: Smartno (SLO) – Sezana (SLO)

1.650 hm – 1.550 tm – 76 km

Mit der fünften Etappe wird es mediterran, einsam und wellig. In einem weiten Bogen um die Bucht von Triest radelt ihr aus dem Weingebiet Brda hinein in das Karstgebiet.

Die Trails sind noch etwas versteckter, die Landschaft und das Klima schmecken bereits nach „Meer“. Und tatsächlich kann man das Meer heute aus der Ferne auch schon sehen.

Bevor ihr die Füße jedoch eintauchen könnt, liegen noch einige Kilometer vor Euch. Im Sommer ist der Karst trocken und heiß, im Herbst leuchtet es in den 1000 Farben des Indian Summer. Beide Jahreszeiten sind ein Traum … Ziel ist jedoch immer Sezana.

Viele kleine Trails, lange Schotterabschnitte, scheinbar unbewohnte Ortschaften und mit dem Trstelj auf knapp 650m erklimmt ihr die höchste Erhebung des Tages.

Ihr überquert verwegen schmale Brücken, rollt durch Obst- und Weingärten, während die kleinen Örtchen an Euch vorbeifliegen. In der Nähe von Lokvica besucht ihr das Monument Cerje, Gedächtnisstätte für die Verteidiger der slowenischen Heimat. Es steht auf einer Hochebene und ist der Unabhängigkeit Sloweniens gewidmet.

Die Aussicht von hier ist atemberaubend. In Komen endlich eine Möglichkeit, die Wasser- und Kohlehydratspeicher aufzufüllen! Es wurde Zeit! Denn für die letzten 25 Kilometer nach Sezana braucht ihr frische Kräfte, Motivation und gutes Sitzfleisch.

Sechste Etappe: Sezana (SLO) – Piran (SLO)

1.200 hm – 1.550 tm – 66 km

Adria – wir kommen! Entspannt rollt ihr aus Sezana in südwestliche Richtung. Dabei passiert ihr Lipica, Heimat der weltberühmten Lipizzaner Pferde. Bei einem kurzen Abstecher durch Italien gönnt ihr Euch eine kleine Espresso-Pause in Basovizza.

Doch schon seid ihr wieder zurück auf slowenischem Hoheitsgebiet. Ihr radelt durch einsame, trockene Gebiete und erreicht bald das Hochplateau Socerb. Gigantisch ist von hier aus der Blick auf die Adria und die Bucht von Triest.

Nun wird Euer Traum, die Füße in die Adria zu stecken, bald Wirklichkeit sein! In der Nähe von Koper bäumt sich die letzte Erhebung vor Euch auf. Nach 150 Höhenmetern bietet sie Euch nochmal fantastische Blicke auf die Adria, bevor ihr Eure Bikes in Richtung Meer lenkt. Ihr rollt über leichte Trails nur 50 Meter über dem Meeresspiegel, passiert das nördliche Ufer der Bucht von Koper vorbei an Stränden und Badeplätzen.

Voller Vorfreude radelt ihr in das pittoreske Städtchen Piran. Ein wunderschöner Abschluss nach 6 Etappen, den ihr sicher mit einem Drink an der Uferpromenade feiert!

Den Abend verbringt ihr in einem der schönen Restaurants von Piran, genießt das mediterrane Flair und freut Euch auf den nächsten Tag an der Adria.

Siebte “Etappe”: Relaxen und Beachen in Piran (SLO) – Rückshuttle

0 hm – 0 tm – 0 km

Habt ihr einen Verlängerungstag in Piran eingeplant, so könnt ihr den Tag am Strand verbringen. Es lohnt sich aber auch ein Bummel durch das Städtchen Piran und seine vielen kleinen Geschäfte. Oder ihr cruist nach Portoroz und genießt die Uferpassagen der Adria vom Bike aus. Alles geht – nichts muss!

Gegen 15 Uhr erfolgt dann der Rückshuttle nach Kärnten. Die Dauer beträgt ca. 3 Stunden. Dort könnt ihr für die Nacht ein Hotel einplanen oder die direkte Heimreise antreten.

*) Streckenänderungen, Höhenmeter und Kilometer je nach Hotelstandort möglich

Vor Ort

Spot-Charakter

Ihr seid auf Teilen des Alpe Adria – Trails unterwegs, den Ihr jedoch immer wieder für attraktivere Streckenabschnitte verlasst. Asphalt- und Schotterauffahrten kennzeichnen die Strecke, die durch wechselnde Landschaftsformen vom österreichischen Kärnten nach Piran an der Adria führt. Täglich coole Trails, die euch das Grinsen ins Gesicht fräsen. Teilweise sehr einsame Gegenden. Die Slowenen sind ausgesprochen freundliche Gastgeber, Verpflegung und Service sind sehr gut.

Bikeempfehlung

Mountainbikes mit Federwegen ab 120mm

Orte/Unterkünfte

Arnoldstein bei Villach, Kranjska Gora, Bovec, Kobarid/Tolmin, Smartno, Sezana, Piran

An- und Abreise

Anreise: an jedem Tag möglich

Rückshuttle: direkt nach Abschluss, am anderen Morgen oder Nachmittag

Abreise: je nach Anreise- und Rückshuttle-Wunsch

Video & Bilder

Bildergalerie Trans Slowenien

Videogalerie Trans Slowenien

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